BLOG :: ACTIVEKATEGORIE SOCIAL SEO▲ THEMA INSTAGRAM SEOLESEZEIT 14 MINUPDATED 28.08.2026AUTOR J. STRÖMSDÖRFER▲ STANDORT KÖLN-RODENKIRCHEN BLOG :: ACTIVEKATEGORIE SOCIAL SEO▲ THEMA INSTAGRAM SEOLESEZEIT 14 MINUPDATED 28.08.2026AUTOR J. STRÖMSDÖRFER▲ STANDORT KÖLN-RODENKIRCHEN
DieWebAG©/ News & Blog/ Social SEO

Instagram SEO: So werden Unternehmen bei Instagram und Google gefunden.

Instagram ist längst kein reines Social Network mehr, sondern eine Suchmaschine mit eigener Logik. Wer Profil, Captions und Reels so aufbaut, dass die Plattform das Thema versteht, wird intern gefunden — und über öffentliche Inhalte zusätzlich bei Google sichtbar.

Live aktualisiert
14 Min Lesezeit
28.08.2026

Wer heute ein Restaurant, einen Zahnarzt, eine Fahrschule oder eine Agentur sucht, öffnet nicht mehr zwingend Google. Ein wachsender Teil der Suche findet direkt in Apps statt — und Instagram gehört dabei zu den wichtigsten Anlaufstellen. Menschen tippen dort Begriffe ein wie Café Ehrenfeld, Hochzeitsfotograf Düsseldorf oder SEO Agentur Köln und erwarten eine Antwort in Form von Profilen, Reels und Beiträgen.

Damit verändert sich die Aufgabe von Social Media grundlegend. Ein Beitrag muss nicht mehr nur im Feed funktionieren, sondern thematisch verstanden und bei passenden Suchanfragen ausgespielt werden können. Genau das ist Instagram SEO — und es ist deutlich näher an klassischer Suchmaschinenoptimierung, als die meisten Social-Media-Ratgeber vermuten lassen.

01 · AusgangslageInstagram ist längst mehr als ein Social Network

Die entscheidende Verschiebung ist nicht die Zahl der Nutzer, sondern deren Verhalten. Instagram wird nicht mehr nur zum Folgen und Scrollen geöffnet, sondern gezielt zum Suchen: nach Produkten, Dienstleistern, Orten, Inspiration und konkreten Problemlösungen. Die Suchleiste, der Explore-Bereich und die Reels-Ausspielung funktionieren dabei alle nach derselben Grundlogik — die Plattform muss verstehen, worum es in einem Inhalt geht, bevor sie ihn jemandem zeigen kann.

Für Unternehmen bedeutet das zweierlei. Erstens: Ein Profil ist nicht länger nur eine Visitenkarte, sondern eine Landingpage mit Ranking-Potenzial. Zweitens: Öffentliche Instagram-Inhalte können zusätzlich über Google auffindbar werden — ein Kanal wird also doppelt verwertet, wenn man ihn richtig aufsetzt.

Kurz gesagt

Zwei Suchsysteme, eine Content-Basis

Instagram SEO zahlt auf zwei Ebenen ein: auf die interne Suche der Plattform (Suchleiste, Explore, Reels) und auf die externe Auffindbarkeit über Suchmaschinen. Beides beginnt an derselben Stelle — bei eindeutigen, konsistenten Themensignalen.

02 · DefinitionWas Instagram SEO ist — und was nicht

Instagram SEO bezeichnet die Optimierung eines Instagram-Profils und seiner Inhalte für die interne Suche, den Explore-Bereich, Reels und weitere algorithmische Ausspielungen. Das Ziel ist nicht, mehr Likes zu sammeln, sondern für relevante Suchanfragen als passende Quelle erkannt zu werden.

Damit das gelingt, muss die Plattform mehrere Fragen beantworten können:

  • Wer ist dieser Account und worum geht es?
  • Welche Themen deckt er dauerhaft ab?
  • Für welche Suchanfragen ist ein einzelner Beitrag relevant?
  • Für welche Zielgruppe ist der Inhalt interessant?
  • Gibt es einen lokalen Bezug?

Der Unterschied zur klassischen Suchmaschinenoptimierung liegt weniger im Prinzip als in den Signalen, die zur Verfügung stehen.

Google SEO
Instagram SEO
Basis: Website, URL-Struktur, Inhalte
Basis: Profil, Beiträge, Reels, Highlights
Title, Meta-Description, Überschriften
Profilname, Bio, Kategorie, Caption
Interne Verlinkung, technische Signale
Hashtags, Alt-Texte, Standorte, Geotags
Backlinks und externe Autorität
Nutzersignale: Saves, Shares, Kommentare, Verweildauer
Keyword-Daten aus Tools und Search Console
Kaum vergleichbare Keyword-Daten — Recherche über Suchfeld, Wettbewerb und Google-Daten

Wichtig ist die Abgrenzung: Instagram SEO ist keine Sammlung von Reichweiten-Tricks und auch kein Ersatz für eine Website. Es ist die konsequente Übertragung von SEO-Denken auf eine Plattform, deren Suchsystem eigene Regeln hat.

03 · MechanikWie Instagram entscheidet, welche Inhalte sichtbar werden

Statt sich in Algorithmus-Spekulationen zu verlieren, hilft es, die relevanten Signale in fünf Gruppen zu denken.

Thematische Relevanz

Instagram wertet aus, was ein Inhalt inhaltlich transportiert — über Profilname, Bio, Caption, Hashtags, Alt-Text, Text im Bild oder Video, gesprochene Inhalte und Standort. Je konsistenter diese Signale zusammenpassen, desto eindeutiger lässt sich ein Account einem Thema zuordnen. Wer diese Woche über Google Ads, nächste Woche über Bürohunde und danach über Kryptowährungen postet, macht die Zuordnung schwer.

Nutzerreaktionen

Besonders aussagekräftig sind Interaktionen, die Aufwand bedeuten: Teilen, Speichern, Kommentare, Verweildauer und Profilbesuche wiegen schwerer als ein schneller Like im Vorbeiscrollen.

Insight · 01
„Keywords sorgen für die thematische Zuordnung. Nutzerreaktionen entscheiden, ob der Inhalt diese Sichtbarkeit auch verdient."
— Jörg Strömsdörfer · DieWebAG© · August 2026

Aktualität, Beziehungen und Standort

Regelmäßig veröffentlichte Inhalte liefern laufend Signale darüber, welche Themen ein Account aktuell besetzt. Interaktionen zwischen Account und Community beeinflussen, wem Inhalte überhaupt angezeigt werden. Wie sich solche Sichtbarkeitssignale kanalübergreifend auswerten lassen, haben wir in Markensichtbarkeit messen ausführlicher beschrieben. Und für lokale Unternehmen kommt eine vierte Dimension dazu: Stadt, Standort, Geotags und lokale Themen machen aus einem allgemeinen Profil ein regional auffindbares.

Signal zu Ausspielung. Alle Einzelsignale laufen in einem Themenprofil zusammen — daraus speisen sich Suche, Explore und Reels-Ausspielung.

04 · RechercheInstagram Keyword-Recherche in vier Schritten

Instagram liefert keine mit Google vergleichbaren Keyword-Daten. Es gibt kein Suchvolumen, keinen Wettbewerbsindex, keine saubere Historie. Trotzdem lässt sich strukturiert recherchieren — man kombiniert dafür Plattformdaten mit klassischer SEO-Recherche.

Schritt 1: Themencluster definieren

Nicht jeder Beitrag wird isoliert betrachtet. Sinnvoller ist es, drei bis fünf zentrale Themen festzulegen, die ein Unternehmen dauerhaft besetzt. Für eine Agentur könnte das so aussehen:

  • SEO: Website optimieren, Google Ranking, Local SEO, technische SEO
  • Google Ads: Google Werbung, Google Ads Agentur, Suchmaschinenwerbung
  • Local Marketing: Google Maps, Google Unternehmensprofil, lokale Sichtbarkeit

Aus diesen Clustern entsteht ein konsistentes Themenprofil — und genau das braucht die Plattform, um einen Account einzuordnen.

Schritt 2: Die Instagram-Suche selbst auswerten

Die Suchleiste ist das ehrlichste Recherche-Tool, das die Plattform anbietet. Hauptbegriffe eintippen und beobachten: Welche Accounts erscheinen? Welche Beiträge ranken? Welche Formulierungen tauchen bei erfolgreichen Accounts wiederholt auf? Welche Orte und Kategorien schlägt die Suche vor?

Schritt 3: Wettbewerber systematisch analysieren

Interessant sind dabei vor allem die Stellen, an denen Keywords sichtbar platziert sind: Profilname, Bio, Captions, Reels, Text-Overlays, Hashtags, Highlights und die wiederkehrenden Themen der letzten Monate.

Schritt 4: Google-Daten ergänzen

Weil Instagram keine belastbaren Volumendaten liefert, ergänzt man klassische Quellen: Google Suggest, Google Trends, die Search Console, Keyword-Tools und die „Ähnlichen Suchanfragen". Die dort gefundenen Formulierungen sind ein guter Indikator dafür, wie Menschen über ein Thema sprechen — und dieses Vokabular funktioniert auch auf Instagram. Für die spätere Auswertung lohnt sich ein sauberes GA4-Reporting, damit Social-Traffic nicht unter „direct" verschwindet.

Nebeneffekt

Aus SEO-Recherche wird ein Social-Content-Plan

Die Keyword-Recherche, die ohnehin für die Website läuft, liefert gleichzeitig die Themenliste für Instagram. Ein Rechercheaufwand, zwei Kanäle — vorausgesetzt, beide werden gemeinsam geplant statt getrennt.

05 · ProfilDas Instagram-Profil für die Suche optimieren

Das Profil ist der Ort, an dem die Plattform am schnellsten versteht, worum es geht. Sechs Stellschrauben zählen:

Nutzername und Profilname

Der Nutzername sollte die Marke eindeutig erkennbar machen. Der Profilname dagegen ist das wertvollste Keyword-Feld im gesamten Profil, weil er in der internen Suche mit ausgewertet wird. Statt nur den Markennamen zu wiederholen, gehören hier Leistung und gegebenenfalls Standort hinein.

Schwach

DieWebAG©

Besser

DieWebAG© | SEO Agentur Köln

Bio

In sehr wenig Platz müssen vier Fragen beantwortet werden: Was bieten wir an? Für wen? Wo? Und was unterscheidet uns? Marketingfloskeln verbrauchen genau den Platz, den konkrete Begriffe bräuchten.

Schwach

Wir bringen Unternehmen digital nach vorne.

Besser

SEO & Google Ads für Unternehmen | Köln
Mehr Sichtbarkeit, Rankings & qualifizierte Anfragen

Kategorie, Standort, Links und Highlights

  • Kategorie: die passende Unternehmens- oder Creator-Kategorie wählen — sie ist ein direktes Einordnungssignal.
  • Standort: bei lokalen Unternehmen unbedingt hinterlegen und auch in der Bio nennen.
  • Links: gezielt auf relevante Landingpages führen statt fünf beliebige Links zu sammeln — ob diese Seiten technisch sauber sind, klärt ein Website-Audit.
  • Highlights: nach Angeboten, Leistungen, Referenzen, FAQ oder Standorten strukturieren — sie sind die dauerhafte Navigation des Profils.

06 · ContentSo optimiert man einen Beitrag für die Suche

Das ist der operative Kern. Drei Regeln reichen für den Anfang.

Ein Hauptthema pro Beitrag

Jeder Beitrag sollte ein klares Hauptkeyword haben. Wer fünf Themen gleichzeitig unterbringen will, optimiert am Ende für keines davon.

Das Keyword früh in der Caption nennen

Die ersten Zeilen der Caption sind sowohl für Menschen als auch für die Plattform der wichtigste Teil. Ein einleitender Spannungsbogen kostet hier Klarheit.

Schwach

Sichtbarkeit ist heutzutage wichtiger denn je. Doch viele Unternehmen wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen …

Besser

Local SEO hilft Unternehmen dabei, bei lokalen Google-Suchen und in Google Maps besser gefunden zu werden.

Verwandte Begriffe natürlich weiterverwenden

Im weiteren Verlauf der Caption gehören Synonyme und thematisch verwandte Begriffe dazu — nicht als Aufzählung, sondern im Satzfluss. Aus Local SEO werden so lokale Suchmaschinenoptimierung, Google Maps, Google Unternehmensprofil und lokale Rankings. Dadurch entsteht semantischer Kontext, der weit über ein einzelnes Keyword hinausgeht.

07 · ReelsEin Keyword, vier Signale

Reels sind für Instagram SEO deshalb so interessant, weil sie mehrere Signale gleichzeitig liefern können. Dasselbe Hauptkeyword lässt sich hier vierfach platzieren:

  1. Gesprochen — im Audio des Videos.
  2. Eingeblendet — als Text-Overlay im Video selbst.
  3. Geschrieben — in der Caption, möglichst früh.
  4. Sichtbar — im Cover, ergänzt um wenige passende Hashtags.

Ein Reel zum Thema „5 Fehler bei Google Ads" sollte den Begriff also nicht nur in der Caption tragen. Er sollte im Video ausgesprochen und visuell erkennbar sein. Untertitel sind zusätzlich sinnvoll: Sie verbessern Barrierefreiheit und Verständlichkeit — und gesprochene wie geschriebene Inhalte liefern zusätzliche Kontextsignale. Wie wir Redaktionsplanung und Produktion aufsetzen, steht auf der Seite Social Media Agentur.

08 · HashtagsHashtags und Alt-Texte richtig einsetzen

Hashtags sind Klassifizierung, kein Reichweiten-Hack

Die alte Regel „30 Hashtags gleich mehr Reichweite" ist überholt. Sinnvoller ist es, Hashtags als thematische Einordnung zu verstehen: wenige, präzise, zum Beitrag passende Begriffe.

Schwach

#marketing #business #success #entrepreneur #digital #love #motivation …

Besser

#localseo #googlemaps #googlebusinessprofile #seokoeln

Alt-Texte: Barrierefreiheit plus Kontext

Alt-Texte erfüllen zwei Funktionen: Sie machen Inhalte für Screenreader zugänglich und geben der Plattform zusätzlichen Kontext. Genau deshalb sind sie kein Ort für Keyword-Listen — ein beschreibender Satz leistet mehr als eine Aneinanderreihung.

Keyword-Stuffing

SEO Agentur Köln SEO Köln Google SEO Agentur Suchmaschinenoptimierung Köln

Beschreibend

Mitarbeiter einer SEO-Agentur analysiert die Google-Rankings eines lokalen Unternehmens aus Köln.

Nachschlagen · Alt-Text

Wo der Alternativtext bei Instagram gesetzt wird

Der Alternativtext lässt sich beim Veröffentlichen unter den erweiterten Einstellungen eintragen und auch nachträglich an bereits veröffentlichten Beiträgen bearbeiten. Wird kein eigener Text hinterlegt, erzeugt die Plattform automatisch eine Beschreibung — die selten so präzise ist wie eine selbst geschriebene.

09 · LocalInstagram SEO für lokale Unternehmen

Für lokale Dienstleister ist Instagram SEO besonders interessant, weil ein großer Teil der Suchanfragen bereits eine konkrete Absicht mitbringt. Optimiert wird auf die klassische Kombination aus Leistung plus Stadt: Friseur Köln, Zahnarzt Düsseldorf, Steuerberater Köln, Restaurant Ehrenfeld, Hochzeitsfotograf Düsseldorf. Wie das branchenspezifisch aussieht, zeigen unsere Beiträge zu SEO für Zahnärzte und SEO für Fahrschulen.

Die lokalen Signale verteilen sich dabei über das gesamte Profil:

  • Profilname und Bio mit Stadt- beziehungsweise Stadtteilbezug
  • Standort im Profil und Geotags in einzelnen Beiträgen
  • Captions, die lokale Begriffe natürlich verwenden
  • Lokale Hashtags statt generischer Branchentags
  • Inhalte mit echtem Ortsbezug: Projekte, Kooperationen, Veranstaltungen, Stadtteile
  • Eine aktive Community vor Ort — Kommentare und Erwähnungen aus der Region

Damit wird Instagram SEO praktisch zu einer Erweiterung von Local SEO und dem Google Unternehmensprofil. Dieselben Entitäten, dieselben Leistungen, dieselbe Stadt — nur auf einer zweiten Plattform.

Nachschlagen · Local

Standort im Profil und Geotag im Beitrag sind zwei Dinge

Der Standort im Unternehmensprofil beschreibt den Sitz des Unternehmens. Der Geotag wird pro Beitrag gesetzt und ordnet einen einzelnen Inhalt einem Ort zu. Für lokale Sichtbarkeit sollten beide gepflegt sein — und mit den Angaben im Google Unternehmensprofil übereinstimmen.

10 · ÖkosystemInstagram SEO und Google SEO zusammendenken

Hier liegt der eigentliche Hebel, und er wird von den meisten Unternehmen nicht genutzt: Ein Thema wird einmal erarbeitet und dann über mehrere Suchsysteme hinweg ausgespielt.

Wie sich Suchwege dabei über mehrere Plattformen verteilen, haben wir im Beitrag zum neuen Search Funnel beschrieben. Nehmen wir eine typische Frage aus der Praxis: „Was kostet eine professionelle Zahnreinigung in Köln?" Dieses eine Thema lässt sich mehrfach verwerten, ohne dass es beliebig wird:

  • Website: ausführlicher Beitrag mit vollständiger Antwort und Preisrahmen
  • Instagram: Karussell mit den wichtigsten Punkten
  • Reel: kurze Erklärung mit gesprochenem und eingeblendetem Keyword
  • Google Unternehmensprofil: Kurzbeitrag mit Verlinkung
  • YouTube Shorts: dasselbe Video in zweiter Verwertung
  • LinkedIn: fachliche Einordnung für Kolleginnen und Kollegen

Entscheidend ist, dass Keyword und Entität über alle Formate konsistent bleiben. Dann entsteht keine isolierte Instagram-Strategie, sondern ein plattformübergreifendes Suchökosystem — und genau diese Konsistenz ist auch das, was generative Systeme als Signal für Autorität lesen.

Take-away
„Wer ein Thema nur einmal für eine Plattform denkt, verschenkt vier weitere Suchsysteme, die dieselbe Frage beantwortet bekommen wollen."

Content, den Menschen speichern und teilen

Die beste Keyword-Optimierung hilft wenig, wenn der Beitrag niemanden interessiert. Welche Formate in KI-Antworten und klassischer Suche gleichermaßen greifen, haben wir unter Content-Typen für die KI-Suche aufgeschlüsselt. Besonders gut funktionieren Formate mit klarem Nutzwert: How-to-Inhalte, Checklisten, Fehlerlisten, Vorher-Nachher-Erklärungen, FAQ, Vergleiche, Kosteninformationen, Mythen-Checks, lokale Empfehlungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Die Prüffrage vor dem Veröffentlichen ist simpel: Würde jemand diesen Beitrag speichern, an eine andere Person schicken oder später noch einmal ansehen? Wenn nein, ist auch das Keyword egal.

Formate nach Suchintention einsetzen

  • Reels: Reichweite, Discovery, schnelle Antworten
  • Karussells: komplexere Informationen, längere Verweildauer, hohe Save-Rate
  • Einzelposts: klare Statements, Neuigkeiten, starke Visuals
  • Stories: Community und Beziehungspflege
  • Highlights: dauerhafte Struktur des Profils

Kein Format ist pauschal „das beste" — entscheidend ist, welche Suchintention bedient werden soll.

11 · PraxisCheckliste und die häufigsten Fehler

Profil

  • Hauptkeyword im Profilnamen
  • Angebot in der Bio verständlich
  • Standort bei lokalen Unternehmen
  • Passende Kategorie gewählt
  • Relevante Links statt Linksammlung
  • Highlights sinnvoll strukturiert

Content

  • Ein Hauptthema pro Beitrag
  • Keyword früh in der Caption
  • Verwandte Begriffe im Text
  • Aussagekräftige, vollständige Caption
  • Wenige, relevante Hashtags
  • Alt-Text beschreibend formuliert
  • Standort bei lokalen Inhalten

Reels

  • Keyword gesprochen
  • Keyword eingeblendet
  • Untertitel vorhanden
  • Caption optimiert
  • Klares, lesbares Cover

Performance

  • Saves und Shares
  • Kommentare
  • Watchtime
  • Profilaufrufe
  • Reichweite über Nicht-Follower
  • Suchbegriffe in den Insights

Die zwölf häufigsten Instagram-SEO-Fehler

  1. Keyword-Stuffing in Bio, Caption oder Alt-Text
  2. 30 austauschbare Hashtags statt weniger relevanter
  3. Eine Bio, die nicht erklärt, was das Unternehmen anbietet
  4. Kein Standort bei lokalen Unternehmen
  5. Ausschließlich werbliche Beiträge
  6. Jede Woche ein anderes Thema — kein erkennbares Profil
  7. Keywords nur als Hashtag, nie im Fließtext
  8. Text im Video wird ignoriert
  9. Keine Untertitel
  10. Keine Keyword-Recherche, nur Bauchgefühl
  11. Instagram und Website werden komplett getrennt geplant
  12. Erfolg wird nur an Likes gemessen

Schlussgedanke: Social Media wird Teil der Suche

SEO findet nicht mehr ausschließlich auf der eigenen Website statt. Menschen suchen bei Google, auf Instagram, bei YouTube, auf TikTok und zunehmend über KI-Systeme — oft innerhalb derselben Kaufentscheidung. Unternehmen sollten ihre Themen, Markenbegriffe, Leistungen und Standorte deshalb plattformübergreifend eindeutig kommunizieren.

Wer das strukturiert angehen will, startet am besten mit einer Bestandsaufnahme über unseren kostenfreien Check. Instagram SEO ist damit kein einzelner Trick, sondern Teil einer umfassenderen Aufgabe: dort eindeutig als relevante Quelle erkennbar zu sein, wo potenzielle Kundinnen und Kunden tatsächlich suchen.

12 · FAQHäufige Fragen zu Instagram SEO

Instagram SEO bezeichnet die Optimierung eines Instagram-Profils und seiner Inhalte für die interne Suche, den Explore-Bereich, Reels und weitere algorithmische Ausspielungen. Ziel ist, dass die Plattform das Thema eines Accounts eindeutig versteht und Inhalte bei passenden Suchanfragen ausspielt.

Instagram wertet thematische Signale wie Profilname, Bio, Caption, Hashtags, Alt-Text, Text im Bild oder Video, gesprochene Inhalte und Standort aus. Dazu kommen Nutzersignale wie Speichern, Teilen, Kommentare und Verweildauer sowie Aktualität und lokaler Bezug.

Sinnvoll sind Begriffe, die die eigene Leistung konkret beschreiben, plus bei lokalen Unternehmen die Kombination aus Leistung und Ort — etwa „SEO Agentur Köln" oder „Hochzeitsfotograf Düsseldorf". Grundlage sind drei bis fünf feste Themencluster statt beliebiger Einzelbegriffe.

Ja, aber in einer anderen Rolle als früher. Hashtags dienen heute vor allem der thematischen Klassifizierung, nicht der Reichweitensteigerung. Wenige präzise Hashtags sind wirksamer als eine große Menge generischer Tags.

Über vier Schritte: Themencluster definieren, die Instagram-Suche selbst auswerten, Wettbewerber systematisch analysieren und Google-Daten ergänzen — etwa über Google Suggest, Google Trends, die Search Console und klassische Keyword-Tools.

Öffentliche Instagram-Inhalte können über Suchmaschinen auffindbar werden. Damit entsteht eine zusätzliche Sichtbarkeitsebene: Inhalte wirken zuerst in der Instagram-Suche und können darüber hinaus außerhalb der Plattform gefunden werden.

Indem Profilname, Bio und Inhalte dieselben Begriffe verwenden wie die Website, das Profil öffentlich ist, ein Standort hinterlegt wurde und die Beschreibungen konkret statt werblich formuliert sind. Konsistenz zwischen Website, Google Unternehmensprofil und Instagram ist der wichtigste Faktor.

Ja, weil Reels mehrere Signale gleichzeitig liefern können: Das Hauptkeyword lässt sich sprechen, im Video einblenden, in der Caption verwenden und im Cover sichtbar machen. Untertitel verbessern zusätzlich Barrierefreiheit und Verständlichkeit.

Über die Kombination aus Leistung und Ort in Profilname, Bio und Captions, den hinterlegten Standort, Geotags in Beiträgen, lokale Hashtags, Inhalte mit echtem Ortsbezug und eine aktive Community aus der Region. Das ergänzt klassisches Local SEO und das Google Unternehmensprofil.

Im Profilnamen, in der Bio, früh in der Caption, im gesprochenen und eingeblendeten Text von Reels, im Alt-Text und ergänzend in wenigen relevanten Hashtags. Entscheidend ist, dass diese Signale zueinander passen und nicht widersprüchlich sind.

Jörg Strömsdörfer — Gründer + Inhaber DieWebAG©
Gründer + Inhaber · DieWebAG©

Jörg Strömsdörfer

Seit 2009 Kopf hinter DieWebAG© in Köln-Rodenkirchen. Arbeitet täglich an der Schnittstelle von klassischem SEO, Local SEO und generativer Suche — und schreibt über das, was in Projekten tatsächlich funktioniert.

14/Nächster Schritt

Instagram und Google gemeinsam planen.

Wir schauen uns Profil, Themencluster und Website zusammen an und zeigen, welche Keywords auf welchem Kanal tatsächlich Anfragen bringen — konkret, ohne Paketpreis-Rätselraten.

AgenturDieWebAG©, Köln
Seit2009
Telefon0221 27096750
E-Mailoffice@diewebag.de
ErreichbarMo–Fr · 09:00–15:00