Kapitel 01Was ist neu in der Google Search Console?
Am 24. September 2026 hat Google im Search Central Blog ein neues Reporting angekündigt: Der Suchtyp „Web“ im Leistungsbericht der Search Console wird in zwei Ansichten aufgeteilt — text-basiert und multimodal. Unterzeichnet ist die Ankündigung von Harsh Kharbanda, Produktverantwortlicher für Google Lens, und Moshe Samet, Produktverantwortlicher für die Search Console.
Die neue Ansicht zeigt, welche Seiten Ihrer Website in den Ergebnissen erscheinen und angeklickt werden, wenn jemand nicht tippt, sondern mit einem Bild sucht. Google rollt die Funktion weltweit schrittweise aus. Daten erscheinen laut Google nur für Websites, die tatsächlich Traffic aus solchen Suchen erhalten.
Warum das relevant ist, zeigt die Größenordnung: Bereits im Oktober 2024 sprach Google laut Glossy von knapp 20 Milliarden Lens-Suchen pro Monat, rund ein Fünftel davon mit Shopping-Bezug. Bisher verschwand dieser Traffic in der Search Console unsichtbar im Topf „Web“. Jetzt lässt er sich zum ersten Mal getrennt betrachten.
Kapitel 02Was als multimodale Suche zählt
Google ordnet dem neuen Suchtyp vier Wege zu, über die ein Bild zum Ausgangspunkt einer Websuche wird:
Die aktualisierte Hilfeseite zum Leistungsbericht unterscheidet seitdem so: Text-basiert sind Suchanfragen, die in das normale Suchfeld eingegeben werden. Multimodal umfasst Websuchergebnisse, bei denen ein Bild Teil der Suche war — ein Foto mit der Smartphone-Kamera, ein Screenshot oder ein markierter Bereich auf dem Bildschirm.
In der Praxis heißt das: Jemand fotografiert im Baumarkt einen Türbeschlag, umkreist auf Instagram eine Lampe oder lädt den Screenshot eines Sofas hoch — und landet auf einer Produkt- oder Ratgeberseite. Genau diese Klicks und Impressionen bündelt der neue Filter.
Kapitel 03Multimodal ist nicht dasselbe wie „Bilder“
Der häufigste Denkfehler, den wir in den ersten Tagen gesehen haben: Multimodal wird mit dem bekannten Suchtyp „Bilder“ verwechselt. Die beiden messen aber grundverschiedene Dinge.
Für die Analyse ist das entscheidend: Bild-SEO im klassischen Sinn — also Sichtbarkeit im Bilder-Tab — und Sichtbarkeit nach einer Suche mit Bild sind zwei getrennte Kanäle. Eine Seite kann im einen stark und im anderen unsichtbar sein.
Kapitel 04So finden Sie den Filter
Kapitel 05Was der Bericht zeigt — und was fehlt
Google ist bei den Einschränkungen erfreulich deutlich. Auf der Hilfeseite zu den Dimensionen heißt es sinngemäß: Weil multimodale Suchen überwiegend mit Bildern statt mit Text arbeiten, stehen für diesen Traffic keine Suchanfragen zur Verfügung. Andere Dimensionen werden dort nicht als eingeschränkt genannt.
Automatische Dashboards sehen den Filter (noch) nicht
Looker-Studio-Berichte, Rank-Tracker und Reporting-Tools — auch die, mit denen wir arbeiten — holen Search-Console-Daten über die API. Solange dort kein Typ „multimodal“ existiert, taucht der neue Kanal in automatischen Reports nicht als eigene Zeile auf.
Wir ergänzen die Werte deshalb bis auf Weiteres per manuellem Export im Monatsreport. Wer sich nur auf ein Dashboard verlässt, übersieht den Kanal komplett.
Kapitel 06Multimodal im Bericht für generative KI-Funktionen
Der Filter steckt nicht nur im klassischen Leistungsbericht. Google hat ihn zugleich in den Bericht für generative KI-Funktionen eingebaut, den die Search Console seit Juni 2026 anbietet und der seit Ende August für alle Websites verfügbar ist. Für unsere GEO-Arbeit ist das der eigentlich spannende Teil.
Leistung · Suchergebnisse
Zeigt für multimodale Suchen Klicks und Impressionen der klassischen Websuchergebnisse. Damit lässt sich messen, ob ein Bild als Einstieg tatsächlich Besucher auf die Website bringt.
Generative KI-Funktionen
Zeigt, ob Ihre Seiten in KI-Funktionen der Google-Suche auftauchen, die nach einer Suche mit Bild erscheinen. Dieser Bericht zählt Impressionen, keine Klicks — er misst Präsenz, nicht Besuche.
Warum uns das wichtig ist: Wer mit der Kamera sucht, will oft eine Erklärung — Was ist das? Wie heißt das? Wo bekomme ich das? Genau solche Fragen beantwortet Google zunehmend mit generierten Zusammenfassungen. Ob Ihre Seite dort als Quelle erscheint, war für Bild-Suchen bisher nicht messbar. Jetzt gibt es zumindest eine Impressionen-Zahl pro Seite.
Die Suchanfrage verschwindet. Übrig bleibt die Frage, welche Seite Google zu einem Bild für die beste Antwort hält.Jörg Strömsdörfer · DieWebAG©
Eine Einschränkung gehört dazu: Wie Google entscheidet, welche Quellen eine KI-Antwort nach einer Bild-Suche speisen, ist nicht öffentlich dokumentiert. Die Impressionen zeigen ein Ergebnis — keine Ursache. Mehr zur Logik hinter KI-Antworten erklären wir in unserem Beitrag zu Content-Typen für die KI-Suche.
Kapitel 07Fünf Auswertungen für den Start
Ohne Suchanfragen braucht es einen anderen Blick auf die Daten. Diese fünf Auswertungen setzen wir bei Kundenprojekten als Erstes auf:
01Ausgangswert sichern
Exportieren Sie die multimodalen Daten der ersten Wochen und legen Sie sie ab. Setzen Sie zusätzlich eine eigene Anmerkung im Leistungsdiagramm zum 24.09.2026.
Wichtig: Am selben Tag hat Google laut Relevant Audience auch das September-2026-Spam-Update gestartet. Bewegungen in dieser Woche haben also mehr als eine mögliche Ursache.
Ergebnis: belastbare Vergleichsbasis02Top-Seiten für Bild-Suchen identifizieren
Sortieren Sie im Tab „Seiten“ nach Impressionen. Welche URLs tauchen auf? Häufig sind es Produkt- und Kategorieseiten, Ratgeber mit eigenen Fotos oder Seiten, die ein Objekt eindeutig zeigen und benennen.
Prüfen Sie dann bei jeder Top-Seite: Passt das Hauptbild zu dem, was jemand fotografiert haben könnte? Steht der Name des Objekts gut sichtbar in der Nähe?
Ergebnis: Liste der Bild-Einstiegsseiten03Text-basiert und multimodal vergleichen
Stellen Sie über „Vergleichen“ beide Suchtypen nebeneinander. Interessant sind Seiten mit hohem multimodalem, aber geringem textbasiertem Anteil: Bei ihnen ist das Bild der Hauptzugang, der Text allein bringt wenig.
Umgekehrt zeigen Seiten mit starker Text-Sichtbarkeit und null multimodalen Impressionen, wo eigene, aussagekräftige Bilder fehlen könnten.
Ergebnis: Prioritäten für Bild-Optimierung04Geräte und Länder prüfen
Circle to Search läuft auf Android, Lens wird überwiegend mit dem Smartphone genutzt. Ein hoher Mobil-Anteil ist deshalb erwartbar — und macht die mobile Landing-Experience umso wichtiger: Ladezeit, sichtbarer Preis, klare Handlungsaufforderung.
Bei Shops mit Versand in die DACH-Region lohnt der Blick auf die Länder: Kommen Bild-Suchen aus Märkten, die Sie gar nicht beliefern?
Ergebnis: mobile Baustellen sichtbar05Seitengruppen per Regex bilden
Ohne Suchanfragen werden Seitengruppen zum wichtigsten Werkzeug. Mit einem Seitenfilter per regulärem Ausdruck fassen Sie etwa alle Produkte einer Kategorie zusammen und vergleichen Gruppen statt Einzel-URLs.
Ergebnis: Trends pro Sortiment# Alle Produktseiten einer Kategorie
^https://www\.ihr-shop\.de/(leuchten|lampen)/
# Alle Ratgeber mit eigenem Bildmaterial
/ratgeber/.*(erkennen|bestimmen|welche)
Wir werten Ihre multimodalen Daten aus
Wir sehen uns Ihre Search Console an, trennen Text- und Bild-Einstiege und zeigen Ihnen die drei Seiten mit dem größten Hebel — ehrlich, auch wenn das Ergebnis „noch kein Thema“ lautet.
Kapitel 08Welche Websites profitieren
Google veröffentlicht keine Aufschlüsselung nach Branchen. Aus den typischen Einsatzzwecken von Lens und Circle to Search lässt sich aber gut ableiten, wo multimodale Daten eine Rolle spielen dürften:
Onlineshops
Produkte, die man sieht und haben will: Möbel, Leuchten, Mode, Deko, Werkzeug.
Ersatzteile & Geräte
Typenschilder, Bauteile, Zubehör — ein Foto ersetzt die unbekannte Modellnummer.
Material & Ausführung
Fliesen, Böden, Fassaden oder Beschläge, die jemand nachbauen oder nachkaufen will.
Kosmetik & Styles
Produkte und Looks aus Social Media, die über Screenshots gesucht werden.
Orte & Gastronomie
Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Gerichte — die Kamera ersetzt den Namen, den man nicht kennt.
Ratgeber & Bildung
Pflanzen, Tiere, Symbole oder Aufgaben, die per Foto bestimmt oder erklärt werden.
Und ehrlich gesagt: Für viele Dienstleister — Kanzleien, Beratungen, Agenturen — wird der Filter leer bleiben oder kaum Daten zeigen. Das ist kein Fehler, sondern schlicht ein Kanal, über den diese Leistungen selten gesucht werden. Ein leerer Bericht ist dann eine valide Information, kein Handlungsauftrag.
Kapitel 09Bilder für Lens & Circle to Search optimieren
Einen eigenen Ranking-Leitfaden für multimodale Suchen gibt es von Google nicht. Die Grundlagen stehen aber in den offiziellen Best Practices für Bilder — und decken sich mit dem, was wir in Projekten umsetzen:
<img> mit src einbinden, nicht als CSS-Hintergrund — Google indexiert CSS-Hintergrundbilder nicht.image, Preis und Verfügbarkeit; für Shops zusätzlich ein sauberer Merchant-Center-Feed mit denselben Bildern.srcset, moderne Formate wie WebP oder AVIF und eine Landingpage, die auf dem Smartphone sofort zeigt, was gesucht wurde.<figure>
<img src="/bilder/tuerdruecker-edelstahl-matt.webp"
srcset="… 600w, … 1200w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 600px"
alt="Türdrücker aus mattem Edelstahl, L-Form, auf Rundrosette"
width="1200" height="1200" loading="lazy">
<figcaption>Türdrücker „Linea“ · Edelstahl matt</figcaption>
</figure>
Für Shops greifen hier Bild-SEO, Produktdaten und Technik ineinander. Wie wir Shopsysteme dafür aufstellen, beschreiben wir im Beitrag zum Shopify-Shopsystem 2026.
Kapitel 10Grenzen und offene Fragen
Der Filter ist ein echter Fortschritt. Er hat aber Lücken, die Sie bei jeder Interpretation mitdenken sollten:
Kapitel 11Was wir jetzt empfehlen
Für die meisten Websites reicht im ersten Schritt eine nüchterne Bestandsaufnahme: Filter prüfen, Daten exportieren, Top-Seiten ansehen. Wer einen Shop, ein visuelles Sortiment oder erklärungsbedürftige Produkte hat, sollte danach gezielt an Bildern, Produktdaten und mobilen Landingpages arbeiten.
Gleichzeitig ordnen wir den Filter in das größere Bild ein: Die Search Console misst die Suche immer feiner nach dem Wie — erst KI-Funktionen, jetzt Bild-Eingaben. Das passt zu dem, was wir in unserem Beitrag zur Google-SERP 2026 beschrieben haben: Sichtbarkeit entsteht an immer mehr Stellen, und nicht jede davon hat noch ein Keyword.
Seiten statt Suchanfragen denken
Der Multimodal-Filter macht einen Kanal sichtbar, der bisher im Web-Topf verschwand. Er liefert keine Keywords, aber eine klare Liste von Seiten, die Google zu einem Bild für relevant hält — im klassischen Ergebnis und in den KI-Funktionen.
Wer diese Seiten kennt, kann Bilder, Produktdaten und Inhalte gezielt verbessern. Das ist SEO und GEO zugleich — und ein guter Grund, die eigene Bildstrategie nicht länger als Nebensache zu behandeln.
- Google Search Central Blog: Announcing web multimodal Search performance reporting in Search ConsoleOffizielle Ankündigung vom 24.09.2026 (Kharbanda, Samet)
- Search-Console-Hilfe: Leistungsbericht (Suchergebnisse)Definition von „Web: text-basiert“ und „Web: multimodal“
- Search-Console-Hilfe: Dimensionen im LeistungsberichtHinweis, dass für multimodale Suchen keine Suchanfragen verfügbar sind
- Search Analytics API: Referenz zu searchanalytics.queryVerfügbare Suchtypen der API — ohne eigenen Typ „multimodal“
- Google Search Central Blog: Search Generative AI performance reportsEinführung des Berichts für generative KI-Funktionen, Juni 2026
- Google Search Central: Best Practices für BilderOffizielle Empfehlungen zu Bildern, Alt-Texten, Formaten und strukturierten Daten
- Google Search Central Blog: Custom annotations in Search ConsoleEigene Anmerkungen im Leistungsdiagramm, November 2025
- Search Engine Journal: Google Search Console Adds Multimodal Filter For Image-Based SearchesEinordnung zu fehlenden Suchanfragen, API und offenen Fragen zur Historie
- Relevant Audience: Search Console adds a multimodal search typeHinweis auf das zeitgleich gestartete September-2026-Spam-Update
- Glossy: Google updates Lens to streamline the path to purchaseGoogle-Angaben zu knapp 20 Mrd. Lens-Suchen pro Monat und rund 20 % Shopping-Anteil (Oktober 2024)
Kapitel 12Häufige Fragen zum Multimodal-Filter
Was zeigt der Multimodal-Filter in der Google Search Console?
Der Filter zeigt, welche Seiten Ihrer Website in den Google-Ergebnissen erscheinen und angeklickt werden, wenn jemand mit einem Bild statt mit getipptem Text sucht. Er steckt im Leistungsbericht unter Suchtyp „Web“ als Option „Multimodal“.
Verfügbar sind Seiten, Klicks, Impressionen sowie die Aufschlüsselung nach Ländern, Geräten und Datum. Google hat den Filter am 24. September 2026 eingeführt und rollt ihn weltweit schrittweise aus.
Welche Suchen zählen als multimodal?
Google nennt vier Wege: Suchen mit Google Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in der Google-Suche und die Rechtsklick-Bildersuche in Chrome.
Entscheidend ist, dass ein Bild Teil der Suche war — etwa ein Foto, ein Screenshot oder ein markierter Bildschirmbereich. Suchen, die nur aus getipptem Text bestehen, landen in der Ansicht „Text-basiert“.
Warum sehe ich im Multimodal-Filter keine Suchanfragen?
Weil es meist keinen Text gibt, den Google ausweisen könnte. Laut Search-Console-Hilfe sind für multimodale Suchen keine Suchanfragen verfügbar, da sie überwiegend mit Bildern statt mit Text arbeiten.
Der Tab „Suchanfragen“ entfällt deshalb. Ausgewertet wird auf Seitenebene — am besten mit Seitengruppen per regulärem Ausdruck.
Warum wird mir der Multimodal-Filter nicht angezeigt?
Dafür gibt es zwei übliche Gründe: Der schrittweise Rollout ist bei Ihrer Property noch nicht angekommen, oder Ihre Website erhält bisher keinen Traffic aus Suchen mit Bild.
Google zeigt die Daten nur für Websites mit entsprechendem Traffic. Ein fehlender oder leerer Filter ist also in der Regel kein technischer Fehler. Wir empfehlen, nach einigen Wochen erneut zu prüfen.
Ist „Web: multimodal“ dasselbe wie der Suchtyp „Bilder“?
Nein. Der Suchtyp „Bilder“ beschreibt, wo ein Ergebnis erscheint — nämlich im Bilder-Tab der Google-Suche. „Web: multimodal“ beschreibt, wie die Suche begonnen hat: mit einem Bild als Eingabe, die zu normalen Websuchergebnissen führt.
Eine Seite kann im Bilder-Tab gut sichtbar sein und bei multimodalen Suchen kaum auftauchen — und umgekehrt.
Kann ich die multimodalen Daten per API oder in Looker Studio auswerten?
Derzeit nicht als eigene Kategorie. Die Search-Analytics-API kennt bislang keinen Suchtyp „multimodal“, und nach ersten Auswertungen fehlt er auch im BigQuery-Export. Dashboards und Reporting-Tools, die auf der API basieren, zeigen den Kanal deshalb nicht getrennt.
Der Weg führt aktuell über den Export-Button im Leistungsbericht. Wir ergänzen die Werte in unseren Reports bis auf Weiteres manuell.
Wie optimiere ich meine Website für Google Lens und Circle to Search?
Einen eigenen Ranking-Leitfaden für multimodale Suchen gibt es von Google nicht. Bewährt haben sich die offiziellen Bild-Empfehlungen: eigene, originale Fotos mit mehreren Ansichten, Bilder nah am beschreibenden Text, sprechende Dateinamen und Alt-Texte, echte img-Elemente statt CSS-Hintergründen sowie strukturierte Produktdaten mit Bild.
Weil die meisten Bild-Suchen mobil stattfinden, gehört eine schnelle, eindeutige mobile Landingpage dazu.
Was bedeutet der Multimodal-Filter für GEO und die Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Google hat den Filter auch in den Bericht für generative KI-Funktionen eingebaut. Dort sehen Sie, ob Ihre Seiten nach einer Suche mit Bild in KI-Funktionen der Google-Suche erscheinen — gemessen in Impressionen, nicht in Klicks.
Wie Google die Quellen für solche Antworten auswählt, ist nicht öffentlich dokumentiert. Der Bericht zeigt also ein Ergebnis, keine Ursache. Für GEO ist er trotzdem wertvoll, weil Bild-Suchen bisher gar nicht messbar waren.